Vorspeisen und Snacks

Indische Snacks oder leichte Mahlzeiten sind nicht unbedingt Vorspeisen. Sie können zu jeder Zeit des Tages, inklusive zum Frühstück oder nachmittags zum Tee, gegessen und eigenständig oder als Teil einer Mahlzeit serviert werden. Es gibt frittierte Krapfen genannte Pakoras, frittiertes gefülltes Gebäck z. B. Samosa oder Kachori, dünne Pfannkuchen namens Dosas, Dampfknödel, genannt Iddlis, frittierte gemahlene Dal Krapfen genannt Badas / Vadas, gebratene Gemüse-Pastetchen, bekannt als Tikkis, und vieles mehr.

Kurbis SamosaSamosas, gibt es heutzutage in allen Formen und Größen mit allerlei Füllungen. In diesem indischen Rezept habe ich Kürbis benutzt als Füllung für einen sehr ungewöhnlichen Geschmack. Geeignet für Veganer

Zutaten für die Füllung:

2 TL Pflanzenöl
½ TL Fenchelsamen
½ TL Nigellasamen
½ TL Chilipulver
½ TL Garam Masala
300g Kürbis, gewaschen und in kleine (ca. 1cm) Würfel geschnitten (Kürbisschale
je nach Geschmack entfernen)
ca. 120ml Wasser
1 TL Salz

500ml Frittieröl

Zubereitung der Füllung:

1. Öl in einem Topf erhitzen, Fenchel- und Nigellasamen darin anbraten bis sie zu knistern anfangen.
2. Chilipulver und Garam Masala dazugeben und ein paar Sekunden anbraten.
3. Kürbis, Wasser und Salz zugeben und gut mischen. Zudecken und auf mittlerer Hitze ca. 6-8 Minuten kochen lassen bis der Kürbis gar ist. Hitze abschalten und abkühlen lassen.

Zutaten für den Teig (man kann auch fertigen Frühlingsröllchen- oder Blätterteig benutzen, anstelle des selbst gemachten Samosa Teiges)

250g Weizen Mehl (Type 405)
2 TL Reismehl
4 EL Öl
ca. 150ml sehr kaltes Wasser
1 TL Mehl gemischt mit 2 EL Wasser (Paste)

Zubereitung:

1. Beide Mehlsorten in eine große Schüssel geben und mit etwa 1 TL Salz mischen. Das Öl und Wasser dazugeben und alles verrühren. Mit den Händen (oder der Küchenmaschine) kräftig 8-10 Minuten kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
2. Daraus eine Kugel formen, in eine Schüssel legen und ein feuchtes Tuch darüberbreiten. Etwa 15 Minuten ruhen lassen.
3. Die Teigkugel in 6 gleich große Stücke schneiden und zu kleinen Kugeln rollen, diese dann wieder unter das Tuch legen.
4. Ein großes Plastikschneidebrett mit wenig Öl bepinseln oder auf eine saubere Arbeitsplatte ein bisschen Mehl streuen.
5. Darauf jeweils 1 Teigkugel zu einem runden Fladen von etwa 20 cm Ø ausrollen, mit einem Messer halbieren.
6. Jeden Teighalbkreis zu einem Trichter formen, dass sich die Schnittflächen leicht überlappen. Diese Kante fest mit Daumen und Zeigefinger zudrücken.
7. Den Teigtrichter aufgeklappt wie eine Eistüte in eine Hand nehmen und mit der anderen gut 2 TL Gemüse einfüllen (oben sollte ein 1/2-1 cm breiter Rand frei bleiben).
8. Die oberen Ränder ebenfalls sehr gut zusammen- und festdrücken. Man kann die Paste benutzen um den Teig zu kleben und größere Locker zu schließen.
9. Nacheinander alle Teighalbkreise füllen und auf eine Platte legen.

Samosa frittieren:

1. Das Frittieröl in einem großen Topf richtig heiß werden lassen (ca. 180° C). Für den Hitzetest einen Holzkochlöffelstiel ins Öl eintauchen. Wenn daran sofort kleine Bläschen blubbern bedeutet dass das Öl die richtige Temperatur erreicht hat.
2. Eine Samosa nach dem anderem auf einem Schaumlöffel ins Öl geben (höchstens 3-4 Stück) und etwa 2-3 Minuten frittieren.
3. Dann mit dem Löffel wenden und auf der anderen Seite ebenfalls in 2-3 Minuten goldgelb frittieren.
4. Herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Schön heiß servieren mit z.B. Tamarinde Chutney.

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