Brot

Vollkornbrote spielen eine wichtige Rolle in der Welt ältesten Küche. Verschiedene Mehl-Mischungen, Gestaltungstechniken und Kochgeraten produzieren eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen. Es gibt verschiedene Arten von indischen Broten: in der Pfanne gebackenes Brot (wie Chapati, Roti, Phulka), in der Pfanne- -gebratenes Brot (wie Paratha), frittiertes Brot (wie Puri und Bhatura) und im Tandoor gebackene (wie Nan). Hauptsächlich wird Weizenmehl für Brot verwendet. Manchmal wird auch Mehl von Kichererbsen, Mung-Bohnen, Urad-Dal, Mais, Reis, Gerste, Hirse oder Buchweizen benutzt, um einen anderen Geschmack zu erzielen.

Juwar Brot

Juwar oder Sorghum, eine Art Hirse, ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel in Indien und gehört zur Familie der Süßgräser. Es hat einen nüßigen und leicht süßen Geschmack und eignet sich für alle möglichen Backwaren. Sorghummehl enthält viele Ballaststoffe und Proteine und ist Gluten-frei.

Zutaten (für 4 Personen):

400g Juwar / Sorgum Mehl (In Reform Haus oder Indischeladen zu kaufen; siehe Bild unten)
4 EL Ghee / Pflanzenöl
½ - 1 TL Salz
Ca. 250-300ml heiße Wasser
Mehl für Arbeitsfläche

Zubereitung:

1. Das Mehl und Ghee (oder Öl) zusammen mischen und dann mit Wasser zu einem festen, geschmeidigen Teig gut kneten.
2. Aus dem Teig 8 Kugeln formen und auf bemehlter Arbeitsfläche nacheinander zu dünnen Fladen (15-20 cm ausrollen).
3. Eine flache Pfanne (am besten Gusseisen- oder Crêpes-Pfanne) auf höchster stufe erhitzen.
4. 1 Fladen einlegen und ca. 30 Sek. Backen, dann wenden. Sobald sich der Fladen aufzublähen beginnt, mit einem Pfannenwender herunterdrücken. Evtl. nochmals wenden; die Rotis sollten braune Flecken haben.
5. Aus der Pfanne nehmen und warm halten, nach belieben mit flüssigem Ghee bestreichen. Warm servieren mit ein Curry oder Dal.

 

Juwar flour

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