Fleisch und Hähnchen

Man könnte sagen, dass in Indien fast alle Religionen der Welt nebeneinander bestehen. Jede Religion schließt die Verwendung bestimmter Lebensmittel aus, so essen Hindus z. B. kein Rindfleisch, Muslime kein Schweinefleisch, und Jains sind Vegetarier. Hammel-, Lamm- und Hühnerfleisch sind daher die am weitesten verbreiteten Fleischsorten zum Essen. Fleisch ist oft vor dem Kochen mariniert, nicht nur um seinen Geschmack zu verbessern, sondern auch, um es „einzuweichen“. Zutaten wie Zitronensaft oder Joghurt sind gemischt mit Gewürzen und das Fleisch wird für einen festgelegten Zeitraum in der Mischung gelassen.

Huhn ohne sauceMit dieser einfachen Zubereitung Hähnchen kann man nicht viel falsch machen. Dieses indische Rezept ist nicht sehr scharf da ich hierbei ganz wenige Gewürze benutzt habe.

Zutaten:

1 kleines Huhn (etwa 1 kg), enthäutet, in 8 Stücke geteilt, gewaschen und getrocknet
2 grüne Chilischoten, gewaschen, Stielansatz entfernt und klein geschnitten
4 Knoblauchzehen, geschält und durchgepresst oder klein geschnitten
1 Stück frischen Ingwer, ca. 3 cm, geschält und fein gehackt oder gerieben
½ TL Salz
250g Joghurt
4 EL Öl
1 - 2 TL Chilipulver
2 EL Zitronensaft
1 EL gehacktes Koriandergrün

Zubereitung:

1. Jede Hühnchen Stück mit einem Messerschnitt versehen, damit die Gewürze besser eindringen können, und in eine Schüssel legen.
2. Chilis, Knoblauch, Ingwer und Salz unter den Joghurt mischen.
3. Die Joghurtmarinade über die Hühnerstücke geben und gut durchmischen. Eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen.
4. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Chilipulver hinzufügen. Die marinierten Hühnerstücke hineingeben und etwa 15 bis 20 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis das Fleisch gar ist.
5. Den Zitronensaft und Koriandergrün über das Huhn streuen.

Servieren Sie dass als Vorspeise mit eine Joghurt-basiertes Chutney wie z.B. Minze oder Koriander.

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